Kooperation USA-China-Rußland kann der Geopolitik ein Ende setzen

Die Präsidenten der drei wichtigsten Nuklearmächte der Welt arbeiten intensiv daran, die Beziehungen zwischen ihren Nationen zu verbessern und auf eine solide Basis der Kooperation im gegenseitigen Interesse zu stellen. Das sollte eigentlich von allen vernünftigen und friedliebenden Menschen überall auf der Welt begrüßt werden, aber in Europa und in den USA schmähen die Mainstream-Medien Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping als gefährliche vermeintliche oder tatsächliche Diktatoren und im Fall des US-Präsidenten als geistig instabil.

Die Kampagne gegen Donald Trump, die wie wir berichteten, von den Mächtigen des „Staats im Staat“ orchestriert wird, ist besonders bösartig und motiviert durch die Tatsache, daß Trump die Vereinigten Staaten ihrem geopolitischen „großen Spiel“ zu entziehen droht. Aber Trump läßt sich, wie ein Live-Interview zeigt, das er am 25.10. Lou Dobbs in Fox News gab, nicht einschüchtern.

„Ich möchte folgendes sagen: Ich denke, es wäre großartig, wenn wir mit Rußland gut auskommen würden“, das eine große Nuklearmacht sei, erklärte Trump, dies würde die Lösung der Nordkorea-Krise sehr erleichtern, das wäre „eine gute Sache, und nicht eine schlechte Sache.“

Zum Thema China sagte Trump, er habe soeben mit Präsident Xi Jinping telefoniert und ihm zu seiner Wiederwahl als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) gratuliert:

„Ich denke, daß er ein sehr guter Mensch ist. Um es auf den Punkt zu bringen: er repräsentiert China, ich repräsentiere die USA. Selbstverständlich wird es immer Probleme geben. Aber wir haben ein sehr gutes Verhältnis.“

Damit legt Trump die Basis für seine 11tägige Reise nach Asien, die er am 3.11. antreten wird. Höhepunkt der Reise wird sein Staatsbesuch in China am 8.-9.11. sein. Trump wird wahrscheinlich am Rande des APEC-Gipfels mit Wladimir Putin zusammentreffen. Das Weiße Haus berichtete, daß etwa 40 Unternehmer Präsident Trump begleiten werden, darunter die Vorstände großer Konzerne wie General Electric , Honeywell, Westinghouse, Boeing, Caterpillar etc. Man erwartet, daß während seines Besuch in China und wohl auch in Japan über Vorschläge für große Investitionen dieser Länder in Infrastrukturprojekte in den Vereinigten Staaten gesprochen werden wird

Auch Japans Premierminister Shinzo Abe, dessen Partei soeben einen beeindruckenden Erfolg bei den vorgezogenen Parlamentswahlen verbuchen konnte, hat die feste Absicht, die Beziehungen zu Rußland und China weiter zu verbessern, und wird am Rande des APEC-Gipfels mit Präsident Putin zusammentreffen, wo er auch mit Xi Jinping sprechen will. Vom 5.-7.11 empfängt Abe Trump in Tokyo.

Wenn eine positive Zusammenarbeit auf der Grundlage einer Win-Win-Kooperation zwischen den Vereinigten Staaten, Rußland und China zustande käme, würde dies, wie Helga Zepp-LaRouche betonte, „eine neue Ära der Zivilisation“ einläuten, die vom geopolitischen Nullsummendenken befreit ist.