Jemens Außenminister dankt dem Schiller-Institut

Der Außenminister des Jemen, Dipl.-Ing. Hischam Scharaf, wandte sich am 19.9. in einem Brief an Helga Zepp-LaRouche und die gesamte internationale LaRouche-Bewegung, um sich für deren Bemühungen zur Beendigung des Aggressionskrieges gegen Jemen und die Integration Jemens in das Paradigma der Neuen Seidenstraße zu bedanken. Der Vorsitzende des Jemenitischen Beratungsbüros für die Koordination mit den BRICS, Fouad Al-Ghaffari, hatte die Erklärung am 13.9. dem Minister persönlich überreicht. http://newparadigm.schillerinstitute.com/de/blog/2017/09/23/yemens-foreign-minister-sends-message-gratitude-helga-larouche-movement/

Der jemenitische Nachrichtendienst Khabar Agency hat den Brief unter der Überschrift „Außenminister sendet ein Telegramm an die Seidenstraßen-Lady“ in ganzer Länge veröffentlicht.

Scharaf schreibt: „Ich habe mit großer Dankbarkeit Ihre gesonderte Erklärung erhalten, in der Sie zur Einrichtung einer internationalen Kommission zur Untersuchung der Verstöße aufrufen, welche die saudischen Aggressoren gegen unser Volk verüben, sowie auch den Sechs-Punkte-Aufruf, die Aggression sofort zu stoppen, die See-, Luft- und Landblockade aufzuheben und mit dem Wiederaufbau zu beginnen – die Entwicklung entlang der Neuen Seidenstraße als Mittel, den durch den bösartigen Angriffskrieg unterbrochenen nationalen Dialog wiederaufzunehmen.“

Und weiter: „Wir in der Republik Jemen haben auch mit großem Interesse den BRICS-Gipfel in Xiamen und die in seinen Erklärungen enthaltene Vision verfolgt. Wir haben ebenso die von Ihrer Bewegung getragenen Veranstaltungen verfolgt…“ Insbesondere dankt er den Aktivisten der LaRouche-Bewegung, die Flugblätter mit der Jemen-Erklärung vor der UN-Vollversammlung verteilten, „worin sie das Verlangen des jemenitischen Volks vermittelten, in Frieden und Wohlstand leben zu wollen, was sich mit dem wahren amerikanischen Traum von Frieden und menschlicher Entwicklung deckt“. Und er drückt „unsere Solidarität mit den Familien und Opfern des Terrorangriffs vom 11. September 2001 aus, bis die Schuldigen und die Drahtzieher hinter ihnen vor Gericht gestellt sind“.

Der Jemen habe vor, „ein aktiver Teil in der Vision und den Schritten zum Aufbau der Neuen Seidenstraße zur Schaffung des Weltfriedens zu werden“.

Am Rande der laufenden Sitzung der UN-Menschenrechtskommission in Genf sprach Ulf Sandmark vom Schiller-Institut als Mitglied einer Delegation der schwedischen NGO Jemen-Solidarität in einer Veranstaltung über die Kriegsverbrechen im Jemen. In einer weiteren Veranstaltung zu Syrien am 18.9. sprach er über den „unangemessenen Einsatz von UN-Mechanismen für politische und Medienpropaganda“.

Bei beiden Gelegenheiten sprach Sandmark über die Folgen der Duldung des terroristischen Angriffs auf diese beiden Staaten in Verbindung damit, daß der Westen den von Saudi-Arabien ausgehenden Terrorismus auf der ganzen Welt schützt. Er verteilte die Erklärung zu Jemen an die Teilnehmer.